Was tun bei Verdacht?

Bewahren Sie Ruhe, auch wenn es schwerfällt. Starke emotionale Reaktionen können dazu führen, dass die Betroffene Sie schonen möchte und nichts sagt.

Machen Sie keine Vorwürfe oder Schuldzuweisungen und stellen Sie keine bohrenden Fragen, denn Druck macht womöglich auch der Täter oder die Täterin.

Glauben Sie der Betroffenen und vermitteln Sie ihr das auch. Signalisieren Sie Gesprächsbereitschaft. Geben Sie dem Kind oder der Jugendlichen die ausdrückliche Erlaubnis, über „schlechte Geheimnisse“ zu sprechen.

Ziehen Sie eine Fachberatungsstelle hinzu und vermitteln Sie der Betroffenen, dass Hilfe holen kein Petzen ist. Stellen Sie nach Möglichkeit Beweismittel sicher. Das ist auch ohne polizeiliche Anzeige möglich. Weitere Informationen unter https://www.probeweis.de/de/

Fragen Sie nie den möglichen Täter oder die mögliche Täterin.

Ganz wichtig ist: Entscheiden Sie nichts ohne Einbezug der Betroffenen.